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11.01.2012

antisexist contact and awareness group

Sexismus und sexualisierte Gewalt findet sich ebenso in der Antiglobalisierungsbewegung wie in der gesamten Gesellschaft, dies zeigen die jahrelangen Erfahrungen von großen Protestveranstaltungen wie auch der ganz normale Alltag von AktivistI_nnen innerhalb der radikalen Linken. Um dieser Realität zu begegnen, ihr etwas entgegenzusetzen und Betroffene von sexualisierter Gewalt zu unterstützen gibt es diese awareness group. Die Gruppe macht es sich zur Aufgabe das Themenfeld Sexismus und sexualisierte Gewalt zu politisieren. Wir wollen Räumen für Austausch und Diskussion schaffen, antisexistische Netzwerke bilden, Debatten anstoßen, auf Sexismus aufmerksam machen und Prävention betreiben. Das Hauptfeld der Arbeit ist es aber Betroffene nicht allein zu lassen, parteiliche Unterstützung anzubieten und Schutzräume zu schaffen. Grundlage dafür ist die alleinige Definitionsmacht der Betroffenen.
Wir suchen noch Menschen, die vom 1.-8. Juni 2007 in der Gruppe mitarbeiten. Ein Einführungsworkshop in die Arbeit wird im April oder Mai 2007 stattfinden.

[Kontakt: antisexist_awareness_group@riseup.net]

30.01.2011

Anti-sexist Contact and Awarenessgroup

Sexism and sexual violence are encountered in the Antiglobalisation movement just like in general society. This is experienced by radical left activists in their yearlong experiences with large protest activities as well as in their normal day to day life.
An awareness group is therefore being created in order to face this reality. We would like to set up this group in opposition and to support meetings about sexual violence. The group will make it its duty to politicize themes of sexism and sexual violence. We want to arrange rooms for discussion and exchange, to build an anti-sexist network, to initiate debate, to bring attention to sexism and to instigate prevention. The main focus of the work is not just to meet, but to ask to take part in the prevention and to create a place of shelter. We insist that the power to decide what an act of sexual violence entails lies with the people who have experienced it.

We are looking for people who want to work with this group during the week of June 1-8 2007. An introductory workshop will take place in April or May 2007.

Contact: antisexist_awareness_group@riseup.net

22.05.2007

Anti-Sexist Kontakt und Awarenessgroup

Hallo,
wir haben jetzt Telefonnummern, unter denen die Awarenessgroup vom 1.6. – 8.6. erreichbar ist:

  • 0176 / 67 440 646
  • 0151 / 51095209

für Beratungsanfragen, die darüber hinaus gehen:
Helpline / Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt Rostock
0381 – 440 32 90 (nachts Anrufbeantworter)

Die Workshops richten sich an alle, die bei der Awarenessgroup mitmachen möchten und erst in den Tagen vor dem Camp anreisen. Die Workshops wollen Grundlagen der Arbeit in einer Awarenessgroup vermitteln und sind die Grundlage für die Mitarbeit:
CC-Hamburg, 26.5.
CC-Berlin, 26.5.
CC- Rostock, 27.05.

Zeit und Ort wird jeweils vor Ort an den Infopunkten der CCs bekannt
gegeben.

Außerdem wird es einen letzten Einführungsworkshop auf dem Camp in
Reddelich am Freitag, 1.06. um 14:00 Uhr am Zelt der Awarenessgroup geben.
Kontakt: antisexist_awareness_group [at] riseup.net


15.05.2007

Die Antisexist Contact and Awareness Group stellt sich vor

Awraeness group

Unser Konzept

Was macht die Contact and Awareness Group während der Gipfelproteste?

Die Contact and Awareness Group bietet in der Zeit während der Gipfelproteste und Unterstützung von Betroffenen von sexualisierter Gewalt und sexistischer Diskriminierung an. Sie wird ein Kontaktzelt auf dem Camp haben, und gleichzeitig rund um die Uhr telefonisch (unter der Nummer ....) erreichbar sein. Neben dem direkten Kontakt mit der Betroffenen, der für uns in der Unterstützungsarbeit Priorität hat, zählt zu der Unterstützungsarbeit auch Täterkonfrontation und Prävention z.B. über antisexistische Öffentlichkeitsarbeit.

Sexistische Gewalt betrifft mehrheitlich Frauen, deswegen sprechen wir vereinfacht von "der Betroffenen". Kinder und Menschen, die sich nicht in das vorherrschende Schema der Zweigeschlechtlichkeit einfügen oder gegen die heterosexuelle Norm verstoßen, wie z.B. Schwule, Lesben, Bi`s, Trans und Queer`s sind ebenso verstärkt betroffen. Die Person, die den Übergriff begangen hat, wird als "Täter" bezeichnet, also mit der maskulinen Form, um der patriarchalen Realität Rechnung zu tragen, dass solche Übergriffe in erster Linie von Männern begangen werden. Unsere Arbeitsgrundlagen bauen auf den konkreten Praxis- und Interventionserfahrungen von Ansprechgruppen und Beratungsstellen auf und haben sich über die Jahre weiterentwickelt.

Den Ausgangspunkt für die antisexistische Praxis der Contact and Awareness Group bildet die Prinzipien Parteilichkeit (siehe 3.1) mit der Betroffenen und die Definitionsmacht (siehe 3.2).

Mit Parteilichkeit ist ein Umgang mit Grenzüberschreitungen gemeint, der die Wahrnehmung der Betroffenen nicht in Frage stellt und eine eindeutige und solidarische Positionierung auf der Seite der Betroffenen beinhaltet. Nur die Betroffene kann sagen, als was sich der Übergriff für sie darstellt und nur sie kann benennen und definieren was vorgefallen ist.

Unter Definitionsmacht verstehen wir einen Prozess der Aneignung, in dem einer Realität, in der über die Existenz sexualisierter Gewalt geschwiegen oder diese verleugnet wird, die Realität der Betroffenen entgegengesetzt wird. Die Grenzüberschreitungen, die Betroffene erleben, werden in den meisten Fällen nicht als solche anerkannt. Betroffenen wird gleichzeitig die Legitimität ihrer Erfahrungen abgesprochen.

Die Bedürfnisse der Betroffenen sind der Ausgangspunkt jeglichen Handelns, wenn Definitionsmacht als Aneignungspraxis verstanden wird. DeDer Umgang mit dem Täter, d.h. alle Forderungen an ihn, die Bewertung seiner Reaktionen und die Entscheidung über den weiteren Umgang mit ihm liegen bei der betroffenen Person. Schließlich geht es nicht um die "objektive" Bewertung der "Schwere des Verbrechens" - sondern um die Ausübung von Definitionsmacht in einem Unterdrückungsverhältnis.

Beim Umgang mit dem Täter steht dabei meist im Vordergrund, einen Schutz(Raum) für die Betroffene wieder herzustellen, d.h. einen Raum wieder freizugeben. In diesem Sinne ist ein Schutzraum keine Sanktion gegenüber dem Täter. Diesen Raum wiederherzustellen, muss nicht automatisch den Rauswurf des Täters bedeuten, es kann ihn jedoch bedeuten. Darüber hinaus kann der Täterumgang die Konfrontation des Täters mit seinem Verhalten beinhalten, wenn es den Bedürfnissen der Betroffenen entspricht. Es gibt kein festgelegtes Schema, das auf Grund einer bestimmten Tat bestimmte Schritte nach sich zieht.

Die Antisexist Contact and Awareness Group konzentriert sich auf die Zeit der G8 Proteste und wird also keine langfristige, meist therapeutische Täterarbeit leisten, deren Ziel es ist, dass der Täter seine Verhaltens- und Denkmuster verändert.

Wer sind wir?

Wir sind Menschen, die sich auf dem CampInski, auf der Rostock II-Konferenz und der internationalen Konferenz in Warschau zusammen gefunden haben. Wir sind offen für alle, die bei uns mitarbeiten wollen. Voraussetzung für die Mitarbeit, die sehr unterschiedliche, auch ganz einfache Aufgaben (z.B. Flyer verteilen) umfasst, ist eine Einführung von uns und die Anerkennung unserer Grundlagen. Auch auf dem Camp selbst wird es noch Einstiegsmöglichkeiten geben. Die Ansprechgruppe soll möglichst alle Geschlechter und Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen (Rassismus, Klassismus, Homophobie... ) umfassen, um mit verschiedensten Ansprechpersonen vor Ort zu sein. Es wird auch immer die Möglichkeit geben, dass sich Betroffene ausschließlich an Frauen wenden können. Ebenso streben wir eine internationale Besetzung an, um möglichst viele Sprachen muttersprachlich abzudecken.

Welche Vorstellungen und Ideen gibt es bereits für eine konkrete Umsetzung auf dem Camp?

Zur Kontaktaufnahme von Betroffenen werden Notfallhandys eingerichtet. Anrufe werden von Frauen entgegengenommen. Für Rückzugs-, Schutz- und Beratungsräume wird eine extra Zeltarea auf dem Camp eingerichtet, der sogenannte "Safer-Space". Darüber hinaus werden uns Räumlichkeiten außerhalb des Camps zur Verfügung stehen. Außerdem steht die Antisexist Contact and Awareness Group in engem Kontakt mit Beratungsstellen und vermittelt und begleitet Betroffene auf Wunsch dort hin.

Wie kannst du bei uns mitarbeiten? Schicke uns bitte eine E-mail (antisexist_awareness_group@riseup.net) und komme zu einem unserer Treffen. Im Mai/Juni sind Einführungsworkshops geplant, z.B. in Hamburg, Berlin und Rostock in den Convergence-Center/Spaces. Der Kreis der an der Arbeit Interessierten umfasst zur Zeit ca. 40 Personen. Wir benötigen jedoch noch Personen, die ihre Mitarbeit verbindlich zusagen. Deswegen wäre es gut, wenn ihr in eurem Umfeld für unsere Arbeit werbt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

antisexist Contact and Awareness_group (antisexist_awareness_group@riseup.net)

weiter...
12.04.2007

Antisexistische Praxen - die Konferenz 5.+6.Mai und Ansprechgruppe

Awraeness group

Hallo,
am 5.+6.Mai findet in Berlin/Mehringhof die Konferenz “Antisexistische Praxen” statt. Programm im Internet: www.antisexist-perspectives.so36.net
Dort wird die Ansprechgruppe (Antisexist Contact and Awarenessgroup) für die Protestwoche in Heiligendamm einen Workshop anbieten.
Wir brauchen noch 15 Menschen, die verbindlich in unsere Arbeit einsteigen, um voll arbeitsfähig zu sein. Verbindlich heißt, dass du an einem unserer Einführungsworkshops in die Arbeit teilnimmst und auf dem Camp mindestens eine besser zwei Schichten übernimmst (a ca 6 Stunden). In einer Schicht werden immer Erfahrene mit “Neuen” zusammenarbeiten.

Wann finden die nächsten Worshops statt:
1) auf der Rostock 3 Konferenz am Samstag, den 14.4.
2) Einführungsworkshop in die konkrete Unterstützungsarbeit mit Trainings am 21.+22.4. in Münster
3) Auf der Konferenz “Antisexistische Praxen” am Samstag, den 5.Mai in Berlin.
4) auf den Convergenve Centern vorraussichtlich in Hamburg, Rostock und Berlin
Bitte erzähl weiter, dass wir noch Unterstützung brauchen.

[www.antisexist-perspectives.so36.net]


17.03.2007

Die antisexist contact and awerenessgroup stellt sich vor

unsere Arbeitsgrundlage / unser Konzept (Kurzform)

Warum gibt es die Awarenessgroup?
Sexismus und sexuelle Gewalt findet sich ebenso in den Antiglobalisierungsbewegungen wie in der gesamten Gesellschaft, dies zeigen die jahrelangen Erfahrungen von großen Protestveranstaltungen wie auch der ganz normale Alltag von Akivist_innen. Um dieser Realität zu begegnen, ihr etwas entgegenzusetzen und Betroffene von sexueller Gewalt zu unterstützen gibt es diese Awarenessgroup. Die Gruppe macht es sich zur Aufgabe das Themenfeld Sexismus und sexuelle Gewalt zu politisieren.

Was macht die Awarenessgroup auf dem Camp?
Der Schwerpunkt der Awarenessgroup auf dem Gegengipfelcamp liegt in der Betreuung und Unterstützung von Betroffenen von sexualisierte Gewalt und sexistischer Diskriminierung. Präventionsarbeit erfolgt über Öffentlichkeitsarbeit (Infos, Flyer) und Präsenz (auf Plena, auf dem Camp generell). Weiterhin geht es um die Vernetzung von Aktivist_innen rund um Antisexismus und antisexistische Praxis. Workshops sollen Raum für Austausch und Intervention bieten. Selbstverteidigungskurse und interventionistische Aktionen in den Campalltag bilden weitere Elemente der Praxis der Ansprechgruppe.

Was macht die Gruppe nicht?
Die Awarenessgroup wird keine Täterarbeit leisten. Wenngleich Möglichkeiten des Austausches und der Zusammenarbeit mit Personen, die selbige machen wollen, denkbar wären. Ein Täterumgang erfolgt gemäß den Bedürfnissen der Betroffenen, sei es nach Schutz(Raum) oder Konfrontation des Täters mit seinem Verhalten.

Auf welcher Grundlage arbeitet die Awarenessgroup?
Den Ausgangspunkt für die antisexistische Praxis der Awarenessgroup bildet die Parteilichkeit mit der Betroffenen und die Grundlage der Definitionsmacht. Mit Parteilichkeit ist gemeint, die Wahrnehmung der Betroffenen nicht in Frage zu stellen. Nur sie kann sagen, als was sich der Übergriff für sie darstellt und nur sie sollte ihn benennen dürfen (Definitionsmacht). Dies heißt nicht, keine Fragen stellen zu dürfen, denn oft sind es gerade Fragen, die dabei helfen, Klarheit über Bedürfnisse zu bekommen bzw. wiederzuerlangen. Unter Definitionsmacht verstehen wir einen Prozess der Aneignung, in dem einer Realität, in der über die Existenz sexualisierte Gewalt geschwiegen oder diese verleugnet wird (vorherrschende Macht), die Realität der Betroffenen entgegengesetzt werden muss (Definitionsmacht). Die Grenzüberschreitungen, die Betroffene erleben, werden gesellschaftlich in den meisten Fällen nicht als solche anerkannt. Ihnen wird gleichzeitig die Legitimität ihrer Erfahrungen abgesprochen. Definitionsmacht meint in diesem Zusammenhang, den Prozess diesen sexistischen Normalzustand zu bekämpfen. Deshalb muss die betroffene Frau die uneingeschränkte Möglichkeit zur Definition des ihr Angetanen haben. Die Bedürfnisse der Betroffenen müssen der Ausgangspunkt jeglichen Handelns sein, wenn Definitionsmacht als Aneignungspraxis verstanden wird. Erst an zweiter Stelle steht dann eine allgemeine Debatte um antisexistische Praxis in der Bewegung und eine Auseinandersetzung mit den Strukturen. An dritter Stelle steht für uns die Frage nach dem Umgang mit dem Täter.
Sexistische Gewalt betrifft mehrheitlich Frauen, deswegen sprechen wir vereinfacht von der Betroffenen. Kinder und Menschen, die sich nicht in das vorherrschende Schema der Zweigeschlechtlichkeit einfügen oder gegen die heterosexuelle Norm verstoßen, wie z.B. Schwule, Lesben, Bi`s, Trans und Queer`s sind ebenso verstärkt betroffen. Die Person, die den Übergriff begangen hat, wird als „Täter“ bezeichnet, also mit der maskulinen Form, um der patriarchalen Realität Rechnung zu tragen, dass solche Übergriffe in erster Linie von Männern begangen werden.
Unsere Arbeitsgrundlagen bauen auf den konkreten Praxis- und Interventionserfahrungen von Ansprechgruppen und Beratungsstellen auf und haben sich über die Jahre weiterentwickelt.

Wer sind wir?
Wir sind Menschen, die sich auf dem CampInski, auf der Rostock II-Konferenz und der internationalen Konferenz in Warschau zusammen gefunden haben. Wir sind offen für alle, die bei uns mitarbeiten wollen. Vorraussetzung für die Mitarbeit, die sehr unterschiedliche, auch ganz einfache Aufgaben (z.B. Flyer verteilen) umfasst, ist eine Einführung von uns. Auch auf dem Camp selbst wird es noch Einstiegsmöglichkeiten geben. Die Ansprechgruppe soll möglichst alle Geschlechter und Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen (Migration, Rassismus) umfassen, um mit verschiedensten Ansprechpersonen vor Ort zu sein. Es wird auch immer die Möglichkeit geben, dass sich Betroffene ausschließlich an Frauen wenden können. Ebenso streben wir eine internationale Besetzung an, um möglichst viele Sprachen muttersprachlich abzudecken.

Welche Vorstellungen und Ideen gibt es bereits für eine konkrete Umsetzung auf dem Camp?
Notfallhandys werden zur Kontaktaufnahme von Betroffenen eingerichtet (auch hier mind. eine Frau pro Schicht). Die Notwendigkeit von Rückzugs- und Schutzräumen, als auch von Beratungsräumen fließt sowohl in die Gestaltung des Safe-Space (Zelte auf dem Camp) mit ein, als auch in Räume außerhalb des Camps. Für eine weitere, längerfristige Beratung vermitteln wir Beratungsstellen.

Wie kannst du bei uns mitarbeiten?
Schicke uns bitte eine E-mail (antisexist_awareness_group@riseup.net) und komme zu einem unserer Treffen. Regelmäßige Treffen finden in Berlin statt. Einen Workshop wird es am 14.April auf der Konferenz in Rostock geben und weiter ist im Mai ein Einführungsworkshop geplant, evtl. auch in Hamburg und Berlin in den Convergence-Center/Spaces. Der Kreis, der an der Arbeit Interessierten umfasst zur Zeit ca. 40 Personen. Wir benötigen jedoch noch Personen, die ihre Mitarbeit verbindlich zusagen. Deswegen wäre es gut, wenn ihr in eurem Umfeld für unsere Arbeit werbt.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

antisexist_contact_and_awareness_group

(antisexist_awareness_group@riseup.net


14.02.2007

Einladung zum bundesweiten Treffen: 10./11. März in Berlin

Die antisexist contact and awerenessgroup stellt sich vor

Warum gibt es die Ansprechgruppe? Sexismus und sexuelle Gewalt findet sich ebenso in den Antiglobalisierungsbewegungen wie in der gesamten Gesellschaft, dies zeigen die jahrelangen Erfahrungen von großen Protestveranstaltungen wie auch der ganz normale Alltag von AkivistInnen. Um dieser Realität zu begegnen, ihr etwas entgegenzusetzen und Betroffene von sexueller Gewalt zu unterstützen gibt es diese Awarenessgroup. Die Gruppe macht es sich zur Aufgabe das Themenfeld Sexismus und sexuelle Gewalt zu politisieren.

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11.02.2007

azione e (auto)sensibilizzazione antisessista

Il sessismo e la violenza sessuale si riscontrano nel movimento come nella societa? in generale. Gli attivisti della sinistra radicale lo hanno sperimentato sia in anni di esperienza all’interno dell’attività politica e delle proteste di massa, che nella vita di tutti i giorni. Abbiamo creato un gruppo di (auto)sensibilizzazione in modo da affrontare questa realta?.
Obiettivi di questo gruppo sono l’opposizione alla violenza sessuale e la promozione di incontri a riguardo. E’ nostro dovere portare il tema del sessismo e della violenza sessuale nel nostro agire politico.
Vogliamo organizzare uno spazio di discussione e scambio, per costruire un network antisessista, per iniziare un dibattito, per porre l’attenzione sul sessismo e per prmomuoverne la prevenzione. Punto fondamentale del lavoro non sara? solo l’incontrarsi, ma anche il prendere parte attiva nella prevenzione e nella creazione di luoghi protetti. Lo ribadiamo:
il potere di decidere cosa e? un atto di violenza sessuale e’ nelle mani delle persone che hanno avuto esperienza con esso.
Stiamo cercando persone interessate a lavorare con questo gruppo
durante la settimana dall’1 all’8 giungno 2007. Ad Aprile o Maggio 2007 ci sarà un workshop introduttivo

Contatti: antisexist_awareness_group [at] riseup.net